Marc Motyka

Medienpädagogik / Computerspiele / Multimediales Lernen

Interview auf Radio Teddy

In der Morgenshow von Radio Teddy habe ich mit Moderatorin Bettina Lexow über Fragen der Medienerziehung gesprochen. Dabei geht es unter anderem um Vorturteile über neue Medien und Tipps für den gesunden Medienumgang.

Das Interview kann hier in voller Länge angehört werden.

Denn sie wissen nicht, was sie tun: YouNow als medienpädagogische Herausforderung

younowscreen

Unter Jugendlichen erfreut sich die Live-Video-Plattform YouNow zunehmender Beliebtheit. Die Seite ermöglicht die unkomplizierte Einrichtung eines eigenen Livestreams. Eigentlich als Angebot für Musiker gedacht, wird die Plattform inzwischen von zahlreichen Kindern und Jugendlichen zur Selbstdarstellung verwendet. Mit der Smartphone-Kamera oder einer Webcam verwandelt sich das Kinderzimmer (und mitunter das Klassenzimmer) auf Knopfdruck in eine öffentlich einsehbare Bühne. Per Chatfenster kommunizieren die Nutzer direkt mit ihren Zuschauern. Die Entwicklungen auf YouNow verfolge ich mit Sorge. Ein paar Minuten auf YouNow.com reichen aus, um die Relevanz medienpädagogischer Maßnahmen zu veranschaulichen.

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Neuer Artikel: Serious Games im Politikunterricht

Motyka & Zehe - Serious Games im PolitikunterrichtIn der Fachzeitschrift Politik unterrichten haben Mario Zehe (GEW AJuM) und ich einen Artikel zum Lernen mit Computerspielen im Fach Politik veröffentlicht. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das digitale, spielbasierte Lernen stellen wir fünf Serious Games vor, die sich für den Einsatz in der politischen Bildung eignen. Darüber hinaus widmen wir uns der Frage nach der Verwendbarkeit populärer Unterhaltungsspiele im Unterricht, die zweifellos auch politisch relevante Inhalte aufweisen können.

Der Artikel kann hier als Volltext angesehen werden.

Kasseler Computerspielforschung in der Presse

Foto 19.11.14 17 51 03In der Wochenzeitung DIE ZEIT ist ein Artikel von Inge Kutter zum Lernen mit Computern in Deutschland erschienen (print und online). Darin wird ausgehend von der ICILS-Studie aufgezeigt, dass Computer einen geringen Stellenwert im Unterricht haben, obwohl Medienpädagogen zahlreiche Potenziale aufzeigen können. Meine Forschung zu Computerlernspielen im Fach Politik wird gegen Ende des Artikels kurz erwähnt.

Der Kasseler Extra Tip stellt meine Arbeit zum Lernen mit Computerspielen in einem eigenen Artikel vor (print und online). Laura-Madlein Scharpen schreibt hierbei über die Vorteile des digitalen, spielbasierten Lernens, die COMPAKT-Studie und Hürden für die Praxis.

Vortrag: Die Mythen der Medienerziehung

AWO_NeueMedienAm 01.10.2014 veranstaltet die AWO zusammen mit der Suchtberatungsstelle ChillOut einen Fach- und Praxistag zur Mediennutzung im Babelsberger Filmgymnasium. Hier beteilige ich mich mit einem Fachvortrag zu den Mythen der Medienerziehung. Dabei werden einige populäre Fehlvorstellungen im Bereich der Neuen Medien aufgegriffen und im Spiegel der empirischen Forschung betrachtet.

Das vollständige Programm kann auf dem Veranstaltungsflyer (PDF) eingesehen werden.

UPDATE: Die Vortragsfolien können hier als PDF-Datei angesehen werden.

Vortrag: GEW-Konferenz an der Universität Mainz

GEW-KonferenzDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) veranstaltet vom 19.-20.09.2014 eine Konferenz für Lehrkräfte zum Lernen mit digitalen Medien an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. In eigener Sache möchte ich auf zwei Programmpunkte hinweisen: Zum einen werde ich in Zusammenarbeit mit Mario Zehe von der Universität Leipzig einen Workshop zum Lernen mit Serious Games anbieten. Lehrkräfte werden dort die Möglichkeit haben, Serious Games für den Politikunterricht an zahlreichen PC-Stationen auszuprobieren. Zum anderen stelle ich erste Ergebnisse der COMPAKT-Studie im Rahmen eines Vortrags vor.

Das vollständige Programm der Konferenz kann hier eingesehen werden.

Aktuelles Forschungsprojekt: COMPAKT-Studie

Auf der Homepage der Universität Kassel wurde eine Projektseite mit Informationen zur COMPAKT-Studie (Computerspiel-basiertes Lernen im Fach Politik) erstellt. Die Studie wird seit Anfang 2013 von der Hans-Böckler-Stiftung im Rahmen eines Promotionsstipendiums gefördert. Hier eine kurze Beschreibung der Studie:

In dem Projekt wird das Computerspiel Food Force von den Vereinten Nationen mit Hilfe eines 2×2-faktoriellen Vergleichsgruppen-Designs empirisch untersucht. Forschungsleitend ist die Frage, inwiefern sich Variablen wie die Motivation, der Wissenserwerb und die politische Einstellung beim Lernen mit dem interaktiven Computerspiel im Vergleich zu einem nicht-interaktiven Papiertext entwickeln. Weiterhin werden die Auswirkungen von zwei Formen der Nachbesprechung (individuell und in Kleingruppen) betrachtet. Das multikriteriale Untersuchungsdesign mit drei Messzeitpunkten (Pre, Post und Follow-Up) berücksichtigt auch mögliche Interaktionseffekte (z. B. in Bezug auf das räumliche Denken, den sozio-ökonomischen Hintergrund oder die gewohnheitsmäßige Computerspielnutzung).